Politisches Kaffeetrinken // Bergedorf-West wird RISE-Gebiet ?!

RISEFlyer

Liebe Bergedorferinnen und Bergedorfer,
Bergedorf-West grenzt unmittelbar an den geplanten Stadtteil Oberbillwerder, der in den kommenden Jahren neu entstehen wird. Auffällige Sozialdaten, städtebauliche Mängel sowie Defizite in der soziokulturellen Infrastruktur haben das Bezirksamt Bergedorf und die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen dazu veranlasst, Untersuchungen anzustellen, inwieweit mit Mitteln aus der Städtebauförderung (RISE) die Strukturen im Quartier stabilisiert und städtebauliche Defizite abgebaut und beseitigt werden können. Dies möchten wir mit unserem Referenten Paul Kleszcz und Ihnen gemeinsam diskutieren.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Ihr Jakub Wozniak
Distriktsvorsitzender SPD Bergedorf-West

Politisches Kaffeetrinken Martin Schulz

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Am Sonntag, den 26.03.2017 fand unser „Politisches Kaffeetrinken“ statt. Viele Bürger/Innen sind erschienen, um mit Metin Hakverdi, MdB, über die Person Martin Schulz zu diskutieren. Eine gelungene Veranstaltung!

Politisches Kaffeetrinken mit MdB Metin Hakverdi – Thema: Martin Schulz

Die SPD Bergedorf-West lädt regelmäßig zum Politischen Kaffeetrinken ein. In gemütlicher Runde möchten wir bei Kaffee und Kuchen über politische Themen sprechen. Zu jedem Thema laden wir Fachleute ein, um uns auf den neuesten Stand zu bringen. Diesmal möchten wir über den SPD Kanzlerkandidaten Martin Schulz sprechen. Aus der Sicht des Bundestagsabgeordneten Metin Hakverdi möchten wir uns ein Bild von dem neuen Hoffnungsträger machen. Dabei wird Metin Hakverdi über seine Eindrücke und Einschätzungen sprechen und beantwortet gerne Fragen rund um den Bundestagswahlkampf.

Wir hoffen, dass Ihnen unsere Veranstaltung gefällt und laden Sie herzlich dazu ein, uns bei einem unserer monatlichen Treffen zu besuchen. Wir würden uns sehr über neue und auch jüngere Mitglieder freuen. Sprechen Sie die Vorstandsmitglieder (gerne E-Mail Kontakt oder Facebook) an oder besuchen Sie uns auf unseren Veranstaltungen (siehe Terminkalender), bei denen Gäste und Interessierte immer herzlich willkommen sind.

Ihr Jakub Wozniak

SV Bergedorf-West – Eine marode Anlage, die schon längst saniert werden sollte

Der SV Bergedorf-West ist ein eingetragener  Sportverein, der in Bergedorf- West seit dem Jahr 1971 existiert.

In diesem Verein kann man an Gymnastik- Kursen teilnehmen,  Tischtennis, Volleyball und Fußball spielen. Die Fußball Abteilung musste in den letzten Jahren  herbe Verluste in Kauf nehmen. In den 90er Jahren spielten ca. 14 Fußballmannschaften für den Verein,  heute hat der Verein nur noch eine Herren- Mannschaft. Die Anlage ist marode und seit Ewigkeiten soll der Grandplatz zu einem Kunstrasenplatz umgebaut werden. Der Grandplatz wird nicht nur von dem Verein Bergedorf-West e.V. genutzt, sondern auch von diversen Freizeitmannschaften anderer Vereine.

bewebolzplatzAm 30.12.16 trafen sich unsere jüngsten Mitglieder der SPD Bergedorf- West, Sheba Wangui und Daniel Desmond Arthur, um mit dem Vorstandsvorsitzenden des Vereins, Waldemar Meya, über die problematische Situation des Vereins zu sprechen. Waldemar Meya hat polnische Wurzeln und ist  in Bergedorf West aufgewachsen. Seit stolzen 40 Jahren ist er im Verein tätig.

Herr Meya erklärt, dass der marode Zustand der Anlage u.a. das Resultat des herrschenden Vandalismus ist. Hieraus resultiert  auch die geringe Attraktivität Mitglied im Verein zu werden, um Fußball zu spielen.

Er betonte, dass ein Kunstrasenplatz als ein Ort der Begegnung, vor allem auf dem Vereinsgelände, wichtig sei.  Im Stadtteil Bergedorf- West hat man ein Umfeld, in dem einige Asylunterkünfte bestehen und generell ein hoher Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund vorhanden ist. Diese verschiedenen Kulturen machen diesen Stadtteil zwar aus, aber auch integrationsbedürftig. Ein Kunstrasenplatz, der die Integrationsarbeit stärkt, könnte ein enormer Vorteil für den Stadtteil sein, der mit vielen verschiedenen Problemen zu kämpfen hat.

Im Verein hat man die Möglichkeit, Jugendarbeit zu leisten, womit durchaus auch eine gewisse Bildungsarbeit für die Jugendlichen im Stadtteil einhergeht, die für die grundsätzliche  Integration maßgeblich ist.

Überfüllte Jugend- Mannschaften  im Umkreis könnten durch eine gesteigerte Attraktivität des Sportplatzes entlastet werden. Mit der benachbarten Friedrich- Frank- Bogen Schule oder der benachbarten Stadtteilschule Bergedorf, die die größte Schule Bergedorfs ist, könnte kooperiert werden. Man würde sich auch gerne gemeinsam mit  diesen Institutionen für die Entstehung eines Kunstrasenplatzes einsetzen wollen.

Herr Meya setzt sich bereits seit über 10 Jahren für die Sanierung der Anlage ein, damals noch mit dem verstorbenen Distriktsvorsitzenden der SPD Bergedorf- West, Fritz Manke. Laut Meyer schlug das Bezirksamt bereits damals vor, aus der Grandplatzfläche  Bauland zu machen. Für Herrn Meya kommt dies allerdings nicht infrage. Schließlich ist der Verein für viele Mitglieder und ihn ein großes Stück Heimat, verbunden mit vielen Erinnerungen, Freundschaften und der Integrationsarbeit, die daraus entsteht.

Jakub Wozniak, Vorsitzender der SPD Bergedorf-West: „ Die Aussagen von Herrn Meya haben mich sehr berührt. Politisch möchten wir uns als kleinster SPD Distrikt Bergedorfs nun für einen Kunstrasenplatz stark machen. Wie bereits mein hochgeschätzter Vorgänger Fritz Manke, wissen wir um die dicken Bretter, die gebohrt werden müssen. Doch wissen wir auch, dass ein vehementes Nachbohren auch zu Erfolgen führen kann. Vorbild ist der Bolzplatz auf dem Gelände der Gewerbeschulen zwischen Ladenbeker Furtweg und Billwerder Billdeich. Jahrelang wurde debattiert, bis schließlich Schulbau Hamburg den Asphalt-Acker für 270 000 Euro mit dem geforderten Belag ausstattete.“

Sheba Wangui & Daniel Arthur

Oberbillwerder ein neuer Stadtteil soll entstehen

Bergedorfer Bürgerinnen und Bürger sollen mitgestalten

Auf dem Gelände zwischen  den S- Bahngleisen und Billwerder Billdeich soll ein neuer Stadtteil auf einer Fläche von 120 Hektar entstehen, der neuen Wohnraum für ca.10.000-15.000 Menschen bieten soll. Die Planung des Stadtteils übernahm die Stadtentwicklungsgesellschaft IBA Hamburg GmbH.

11846748_522964711185372_4899742902014071528_nDie IBA und mehrere Politiker rufen interessierte Bürger dazu auf,  sich in den Planungs- und Realisierungsprozess einzubringen. Dieser soll voraussichtlich 10-15 Jahre andauern.

In einer  Pressemitteilung des Stadtentwicklungsunternehmens vom 28.11. `16 äußerst sich der Bezirksamtsleiter Bergedorfs,  Arne Dornquast, frei formuliert mit den Worten:

„Ich freue mich darauf, gemeinsam mit den Bergedorfer Bürgerinnen und Bürgern Oberbillwerders gemeinsam diesen neuen Wohnort zu gestalten. Es gilt das Motto: Mit den Menschen, für die Menschen.“

Die öffentliche Auftaktveranstaltung fand am 21.12.16 statt. Die Bürgerinnen und Bürger erhielten erste Informationen und konnten bereits ihre Ideen vortragen. Der Vorsitzende der Jusos Bergedorf (SPD), Timo Gosch, hat sich bereits mit dieser Thematik beschäftigt und Ideen entwickelt, indem er als Vertreter der jungen Mitglieder innerhalb der SPD zum Beispiel ein Azubiwohnheim integrieren möchte.

Die Möglichkeit,  den Stadtteil Oberbillwerder mitzugestalten,  sollte genutzt werden. In Zeiten großer Politikverdrossenheit ist Engagement von Gruppen und Einzelpersonen sehr wichtig. Die SPD Bergedorf-West möchte aktiv hierzu auffordern.

Über alle Termine informiert das Unternehmen IBA auf seiner Internetseite www.iba-hamburg.de. Hier kann man sich auch für einen Newsletter anmelden, der regelmäßig über den Stand der Dinge informiert.

Daniel Arthur

Brand in der Flüchtlingsunterkunft

Am 23.12 .16 gerieten 28 Wohncontainer in der Flüchtlingsunterkunft im Curslacker Neuer Deich in Brand. Das Feuer erstreckte sich auf ca. 300 Quadratmeter. Polizeilichen Untersuchungen zur Folge sprechen keine Indizien für einen Anschlag oder eine Brandstiftung als Auslöser des Brandes.

Polizeiliche Kräfte gehen von einem technischen oder einem  menschlichen Versagen aus. Bedauerlicherweise war bei diesem Vorfall ein Geschädigter festzustellen. Dieser gelangte mit einer Rauchvergiftung in ein naheliegendes Krankenhaus. 37 Bewohner wurden aufgrund des Brandes in  anderen Flüchtlingsunterkünften untergebracht. Ihre Unterkunft war nicht mehr bewohnbar.

Als SPD Distrikt Bergedorf- West sind wir über dieses Unglück sehr bestürzt. Wir danken dem Einsatz der 76 Rettungskräfte, die vor Ort gewesen sind und das schlimmste Verhindern konnten.

Daniel Arthur

Januar 2017!

Liebe Bergedorferinnen und Bergedorfer,

Das Jahr 2016 war geprägt von vielen politischen Themen. Der Kampf gegen den Terror, die Außenpolitik, wie die Zukunft Europas oder die Präsidentschaftswahl in den USA, Flüchtlingspolitik und Integration.

Vieles aber auch bei jedem in seinem unmittelbaren Umfeld.

Politik spielt sich täglich vor unseren Haustüren ab.

Und der Stadtteil Bergedorf ist ein gutes Beispiel für Politik, wie sie unseren Alltag prägen kann. In unserem ersten Newsletter in diesem neuen Jahr 2017 reichen die Themen von der Erschließung von neuem Wohnraum, über marode Fußballplätze bis hin zu großen Unglücken.

Lassen Sie uns nun nach den Feiertagen mit neuer Energie gemeinsam die Politik vor unserer eigenen Haustür gestalten.

Ich wünsche Ihnen im Namen der SPD Bergedorf- West für das neue Jahr vor allem Gesundheit, Erfolg und persönli­ches Wohlergehen.

Möge Ihnen alles gelingen, was Sie sich wünschen oder vorgenommen haben.

Ihr Jakub Wozniak

-Vorsitzender-

Bundestagsabgeordneter Metin Hakverdi erneut nominiert

jakub5Die Delegiertenversammlung Harburg/Bergedorf/Wilhelmsburg der SPD hat am 12. September 2016 im Bürgerhaus in Wilhelmsburg ihren Bundestagskandidaten gewählt. Die Genossinnen und Genossen haben mit überzeugender Mehrheit Metin Hakverdi als Direktkandidaten für den Bundestagswahlkreis 23 wieder gewählt! 77,1 % der Delegierten haben für eine erneute Kandidatur gestimmt.

Jakub Wozniak, Distriktsvorsitzender in Bergedorf-West:“ Mit diesem Ergebnis kann Metin nun genau dasjakub machen, was er sehr gut kann, nämlich Wahlkampf. Unser verhältnismäßig kleiner Distrikt wird helfen, wo er kann.“

Bis zum September nächsten Jahres ist noch einige Zeit hin, trotzdem ist man vom Kandidaten sehr früh angesetzte Wahlkämpfe gewohnt. So wird er sicherlich seine Veranstaltungsformate „Berliner Bericht“ oder auch „Hakverdi…trifft“, weiterhin fortführen und um Besuche bei den Bürgern vor der Haustür, vorweihnachtlich formuliert, „ausschmücken“.

Hamburg geht voran!

IMG_6789Der Personal-Abbau in der Hamburgischen Verwaltung wurde schon in diesem Jahr gebremst, und der städtische Mindestlohn konnte auf 8,67 EURO angehoben werden. Auf Drängen der Gewerkschaft werden nun auch die befristeten Arbeitsverhältnisse abgebaut.

In Hamburg betrugen die befristeten Arbeitsverhältnisse bisher 12 %. Eine gut funktionierende öffentliche Verwaltung muss auch ordentliche Arbeitsbedingungen bieten, damit die Arbeitnehmer mit einer vorausschauende Lebensplanung kalkulieren können.

Besonders den jungen MitarbeiterInnen wurden bisher verhältnismässig oft befristete Arbeitsverhältnisse angeboten. Dafür müssen demnächst plausible Begründungen dargelegt werden, und sie müssen absolute Ausnahmen bleiben, anderenfalls muss die Befristung sofort aufgehoben werden. Nicht nur der Hamburger Senat hofft, dass diese Maßnahmen die freie Wirtschaft zur Nachahmung veranlasst.

Die schaffen das !

Marianne Rissmann

Wir sind traurig – Henning Voscherau ist tot

voscherauEr starb in der Nacht vom 23. zum 24. August 2016 an den Folgen eines Hirntumors. Henning Voscherau lenkte die Geschicke der Stadt Hamburg als Bürgermeister von 1988 – 1997. Mit ihm verbinden wir die Entwicklung der HafenCity, den Flughafenausbau, die Elbvertiefung sowie die Airbusansiedlung.

Er war ein wahrer Hanseat und hat für die Bürger seiner Stadtviel geleistet. Wir danken ihm dafür. Er war nicht nur ein kluger und redegewandter Kopf, sondern konnte auch humorvoll und witzig sein. Er ließ sich nicht lange bitten, auch hin und wieder mal nach „ganz unten“ ins Quartier Bergedorf-West zu kommen. Wer das Vergnügen hatte, an seinem Tisch zu sitzen, machte die Erfahrung, dass man mit ihm reden konnte, „wie einem der Schnabel gewachsen war“.

Henning Voscherau durfte am 13.08.2016 noch 75 Jahre alt werden.

Wir – die SPD in Bergedorf-West – werden uns gerne aber traurig an ihn mit Hochachtung erinnern. Sein viel gefragter Rat wird fehlen!

Marianne Rissmann